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Festival_Reservoir_2019

Welcome to Reservoir, a festival dedicated to experimental music and media arts at the Linach Dam (German: Linachtalsperre) in the center of the Black Forest, Germany.

More than 100 years after the electric revolution, the Linach Dam, an architectural masterpiece from the 1920s spanning the idyllic valley of the Linach creek at 143 meters, becomes the setting and resource of a festival for electric, electronic and digital arts.

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Willkommen zu Reservoir, Festival für experimentelle Musik und Medienkunst an der Linachtalsperre mitten im Schwarzwald.

Über 100 Jahre nach der elektrischen Revolution wird die Linachtalsperre, ein architektonisches Meisterwerk aus den 1920er Jahren, das mit 143 Metern das idyllische Linachtal überspannt, zur Kulisse und Ressource eines Festivals für elektrische, elektronische und digitale Künste.

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In the afternoon, this first edition of the festival begins with a program of audiovisual installations and concerts with free admission on the site of the dam.

The evening program features a selection of international artists performing electroacoustic music accompanied after sunset by projection mapping onto the dam.

Since at 10:17 pm during the night of the festival it will be exactly 50 years that the Apollo 11 landing module touched down on the surface of the Moon, this first edition of the festival is dedicated to the anniversary of the first humans landing on the earth’s satellite.

Am Nachmittag beginnt diese erste Ausgabe des Festivals mit einem Programm von audiovisuellen Installationen und Konzerten, mit freiem Eintritt auf dem Gelände des Staudamms.

Das Abendprogramm präsentiert eine Auswahl internationaler Künstler mit Performances, elektroakustischer Musik und Videoprojektionen auf den Staudamm nach Sonnenuntergang.

Da es um 22:17 Uhr in der Nacht des Festivals genau 50 Jahre her ist, dass das Apollo 11 Landemodul auf der Mondoberfläche aufgesetzt hat, ist diese erste Ausgabe des Festivals dem Jahrestag der ersten Mondlandung gewidmet.

Workshop

from 11:00am to 4:00pm, participation fee: €60

Afternoon Program

from 3:00pm, free admission

Evening Program

from 8:00pm, ticket required

Workshop

von 11:00 bis 16:00 Uhr, Teilnahmegebühr: 60€

Nachmittagsprogramm

ab 15:00 Uhr, freier Eintritt

Abendprogramm

ab 20:00 Uhr, nur mit Eintrittskarte

Monica Vlad

Monica Vlad ändert die Funktionalität alter Mediengeräte und Alltagsgegenstände, um neue Klänge zu erzeugen. Sie kombiniert die erstaunlichen Klangstrukturen und scheinbar unendlichen Möglichkeiten des Noise-Genres mit Klängen aus anderen Genres wie klassischer Musik zu einem paradoxen Soundscape. Ihre Live-Auftritte sind jedes Mal anders, aber immer intensiv, dramatisch und kraftvoll.
Die Performance Lost, but not lost forever ist ein medienarchäologisches Projekt, das vertraute Objekte in außergewöhnliche Instrumente verwandelt. Das Ergebnis ist eine live analoge Klangkomposition. Die Idee ist, den Vorgang des digitalen Abspielens von Loops mit Hilfe der beliebten Ableton-Software nachzubilden, jedoch ohne Computer. Die vom Künstler gewählte Lösung bestand darin, die Loops physisch auf analogen Kassetten zu reproduzieren. Sie bilden die Grundlage dieser Leistung.

Jasmine Guffond

Jasmine Guffond ist eine Musikerin, Künstlerin und Komponistin, die an der Schnittstelle zwischen sozialer, politischer und technischer Infrastruktur arbeitet. Ihre Praxis konzentriert sich auf elektronische Komposition in Musik- und Kunstkontexten und umfasst Live-Performance, Aufnahme, Klanginstallation und maßgeschneidertes Browser-Plugin. Durch die Sonifikation von Daten thematisiert sie das Potenzial von Sound, sich mit aktuellen politischen Fragen auseinanderzusetzen. In den letzten Projekten wurden digitale Technologien, Sonifikation und die Ästhetisierung von Daten eingesetzt, um die Diskussion über zeitgenössische Überwachungstechnologien zu fördern und experimentelle Audioarbeiten zu produzieren. Sie hat international ausgestellt und live gespielt und Musik für die Labels Staubgold, Sonic Pieces und Karlrecords aufgenommen. Ihre Musik greift auf Einflüsse aus experimenteller Elektronik, Drohne, Techno und Avantgarde zurück. Sie arbeitet sowohl mit abstraktem Klang als auch mit traditionellen Musikformen und übersetzt Daten in tiefgreifende Kompositionen. Für das Reservoir Festival wird Jasmine ihre Musik live aufführen und ein neues Klangwerk für einen der Bögen am Linacher Staudamm schaffen.

Simon Whetham

Seit 2005 hat Simon Whetham eine Praxis entwickelt, mit Schallaktivität als Rohmaterial für die Schöpfung zu arbeiten. Er verwendet Umgebungsgeräusche und wendet eine Vielzahl von Methoden und Techniken an, um oft unbemerkte und verdeckte Schallphänomene zu erhalten. Bei der Präsentation von Werken in einer Performance oder Installation werden für ihn der Raum und die darin enthaltenen Objekte zu Instrumenten zum Spielen. Seine künstlerischen Untersuchungen haben ihn veranlasst, zunehmend in multidisziplinären Projekten zu arbeiten, wodurch seine Arbeit sichtbarer und greifbarer wurde. Derzeit erforscht er Möglichkeiten, um physische Spuren von Schall zu bewahren und Energieformen zu transformieren.
Dies macht Simon anhand des Elements und Klangträgers Wasser für uns im Rahmen seines Workshops erlebbar (siehe Programm).

Bengler & Geissl

Ben Bengler ist Musiker, Performance- und Installationskünstler. Interessiert an Musik, an der Kraft des Klangs, die uns mit dem Jetzt verbinden soll.
Thomas Geissl versteht keine Kunst, beschwert sich aber über langweiliges Zeug in Museen. Deshalb versucht er, Neue Erlebnisse zu erschaffen, die Menschen berühren und inspirieren sollen.
Weitgehend frei von strikt zeitgesteuerte Sequenzierung, erstellt und entwickelt Bengler die Musik über Echtzeit-Audiomanipulation und geschichtete Klangverarbeitungstechniken. Die Musik wird in Echtzeit analysiert, wobei die abgeleiteten Daten als Rohmaterial für Geissl dienen, dieser erweitert und manipuliert sie, um das räumliche Lichtsetup kreativ voranzutreiben.

Doron Sadja

Doron Sadja ist eine amerikanischer Künstler, Komponist und Kurator, der sich mit Wahrnehmungsweisen und dem Erleben von Klang, Licht und Raum beschäftigt. Sadja arbeitet hauptsächlich mit mehrkanal, räumlichen Sound und kombiniert makellose Elektronik mit romantischen Synthesizern, extremen Frequenzen und Klang Phänomen. Dabei kreiert er eine hyper emotive Klangarchitektur.
From Water To Waves untersucht eine hypothetische Situation, in der die Linachtalsperre keine Barriere, sondern ein Transformationspunkt zwischen Wasser und Schall ist: Als würde der Damm den Fluss nicht stoppen, sondern Wasser in Schall übersetzt.

Menion and Timo Dufner

Menion ist ein Projekt des Gitarristen und Komponisten Stefano Ferrari. Das Erzählen von Geschichten, Erfahrungen und Eindrücken mithilfe von Klang bildet den Ursprung des Projekts. Seine Musik ist eine Mischung aus visionärer elektronischer Musik mit Einflüssen aus Glitch, Ambient und Post Rock.
Timo Dufner ist Musiker, Medienkünstler und Informatiker. Der Schwerpunkt seiner Arbeiten liegt in der Ausnutzung von Softwarefehlern, sogenannten Glitches. Die direkte Interaktion zwischen Klang und Bild sind ebenfalls charakteristische Merkmale. Alle Werke entstehen in Echtzeit, also im Moment, und variieren so von Aufführung zu Aufführung.

Monica Vlad

Monica Vlad changes the functionality of old media devices and everyday objects to create new sounds. She combines the astonishing sound textures and seemingly endless possibilities of the noise genre with sounds from opposite genres such as classical music to create a paradox soundscape. Her live performances are different each time, but always intense, dramatic and powerful.
The performance Lost, but not lost forever is a media archeology project that transforms familiar objects into extraordinary instruments. The result is a live analog sound composition. The idea is to recreate the act of playing loops digitally with the help of the popular Ableton software, but without a computer. The solution the artist chose was to reproduce the loops physically on analog cassettes. They form the basis of this performance.

Jasmine Guffond

Jasmine Guffond is a musician, artist and composer working at the interface of social, political and technical infrastructures. Focused on electronic composition across music and art contexts, her practice spans live performance, recording, sound installation and custom made browser plug-in. Through the sonification of data she addresses the potential of sound to engage with contemporary political questions. Recent projects employed digital technologies, sonification and the aesthetisation of data as a means of fostering discussion around contemporary surveillance technologies as well as producing experimental audio works. She has exhibited and performed live internationally, and recorded music for the Staubgold, Sonic Pieces and Karlrecords labels. Her music draws upon influences from experimental electronic, drone, techno and avant-garde. Working with abstract sound as much as traditional musical forms she translates data into deeply engaging compositions. For Reservoir Festival Jasmine will perform her music live and create a new sound work for one of the arches at the Linach dam.

Simon Whetham

Since 2005 Simon Whetham has developed a practice of working with sonic activity as a raw material for creation. He uses environmental sound, employing a variety of methods and techniques in order to obtain often unnoticed and obscured sonic phenomena. When presenting work in a performance or installation, for him the space and the objects within become instruments to be played. His artistic investigations have caused him to work increasingly in multi-disciplinary projects, leading his work to become more visual and tangible. He is currently exploring ways to retain physical traces of sound and transforming energy forms.
We will be able to experience this during Simon's water-themed workshop on active listening, field recording and building a hydrophone (see program).

Bengler & Geissl

As musician, performance and installation artist, Ben Bengler is interested in music for the moment, in the power of sound that connects us with the now.
Thomas Geissl does not understand art, but he does complain about boring stuff in museums. That is why he tries to create new experiences that touch and inspire people.
Largely free from strictly timed sequencing, Bengler creates and evolves the music via real-time audio manipulation and layered sound processing techniques. The music is analysed in real-time with the derived data serving as a raw material for Geissl, who augments and manipulates them to creatively drive the the spatial light setup.

Doron Sadja

Doron Sadja is an American artist, composer, and curator whose work explores modes of perception and the experience of sound, light, and space. Working primarily with multichannel spatialized sound – combining pristine electronics with lush romantic synthesizers, extreme frequencies, and sonic phenomena, Sadja creates hyper-emotive sonic architecture.
From Water To Waves examines a hypothetical situation in which the Linachtalsperre is not a barrier, but a transformational point between water and sound: as if this dam doesn't stop the river but translates it’s water into sound.

Menion and Timo Dufner

Menion is a project created by the guitarist and composer Stefano Ferrari. The project originates from the need of telling stories, experiences and impressions through sounds. His music brings together visionary Electronic with Glitch, Ambient and Post Rock influences.
Timo Dufner is a musician, media artist and computer scientist. His work focuses on testing limits of hard- and software. In doing so, glitches are an unavoidable component he consciously puts up with. Characteristic features of his work also include direct interaction between sound and image. All of his works are created real-time – in the very moment – and thus each performance is different.